Aktivitäten

ROCK ON 1. Open Air in der Stiftung

Kann man zu alt für Festivals, Musik und Rock und Pop sein? Unsere Bewohner kennen eine klare Antwort - und die lautet Nein.
Musik ist keine Frage des Alters. Musik ist eine Lebenseinstellung. Ob mit Rollator oder Rollstuhl, alle kamen sie in den Garten, um zu sehen und zu hören, was dass wohl sei, dieses Open Air. Das Publikum ist das eigentliche Unikum des Konzertes und dieses gilt beim Musik spielen zu erobern.
Den Anfang machte Bruno Heinl mit seiner Mundharmonika; er war der sogenannte "Anheizer" - mit alten Schlagern gelang ihm das auch. Die Gruppe "P3" hatte Songs aus den 80ern und 90ern Jahren im Gepäck, bevor "Cool and Grey" die 60er Jahre aufleben lies.
Die Bewohner lauschten den Klängen zwischen Rock und Pop, sangen teilweise mit. Die anwesenden Angehörigen zeigten sich textsicher und so mancher schwang das Tanzbein. Eines war aber sicher, Feierstimmung bei allen.
Der Garten bei schönstem Wetter, war mit Festivalbegeisterten gut gefüllt, die anfängliche Nervosität einiger Musiker völlig unbegründet, den die Bewohner der Stiftung sind einfach die Besten.

Einstimmen auf die kommende Fußball EM

Der Besuch der Kindergartenkinder Storchengasse wird von den Bewohnern immer sehnsüchtig erwartet.
Diesmal stand Fußball ganz oben und so durften gemeinsame Fitnessübungen nicht fehlen, schließlich sind die Kinder schon im Fußball geübt. Trainingseinheiten zur Koordination und Balance meisterten die Kleinen mit Bravour. Mit Luftballons wurden Techniken eingeübt, in diese auch die Bewohner eifrig involviert waren. Zum Abschluss wurde eine Mitmachgeschichte vorgelesen, die von den Zuhörern eine gewisse Portion Konzentration erforderte. Auch das schafften die Kinder meisterlich, winkten doch Gummibärchen als Preisgeld.
Der abwechslungsreiche Vormittag verging wie im Flug, schon bald werden sie wieder als Gäste in der Einrichtung erwartet.

Besuch des Marionettentheaters in der Einrichtung

 

Der Besuch des Marionettentheaters Grünholz in der Einrichtung, ist fast schon eine liebgewordene Tradition im Wonnemonat Mai.
Zur Geschichte des Theaters:
Seit über sechs Generationen begeistert das traditionelle Marionettentheater kleine und große Zuschauer. Die Rollende Kulisse wurde erstmals 1909 urkundlich erwähnt. Die Marionetten sowie Bühnenbilder sind handgefertigt und zum Teil handelt es sich um alte Familienerbstücke, die von Generation zu Generation weitervererbt werden. Es ist ein traditionelles Familienunternehmen, bei ihnen ist jedes Familienmitglied künstlerisch im Puppenspiel, in der Musik und im Theater tätig und engagiert. Die Puppen beginnen zu leben, indem sich der Puppenspieler in die Marionette hineinfühlt und ihr Stimme und Charakter gibt.
Zur Freude der Bewohner wurde "Der gestiefelte Kater gespielt", welches viele Erinnerungen brachte.
Zum Inhalt des Märchens:
Der gestifelte Kater
Es war einmal ein Müller, der hatte drei Söhne. Er besaß eine Mühle, einen Esel und einen Kater. Als der Müller starb, vererbte er seinen Besitz an die drei Söhne. Der dritte Sohn bekam den Kater und war sehr unglücklich darüber. Um Geld zu verdienen beschloss er, aus dem Pelz des Katers Handschuhe zu machen. Da meldete sich der Kater selber zu Wort. Er bat den Müllersohn, ihm ein paar Stiefel machen zu lassen, damit er sich unter den Menschen zeigen könnte. Kurze Zeit später wanderte der Kater mit seinen Stiefeln und einem Sack auf dem Rücken in den Wald. Dabei ging er wie ein Mensch auf zwei Beinen. Auf den Boden des Sackes hatte er Körner gestreut. Im Wald legte er den Sack aus und lockte mit den Körnern viele Rebhühner an. Als genügend Hühner in den Sack geklettert waren, schnürte der Kater ihn zu. Dann machte er sich auf den Weg zum König. Der König liebte Rebhühner. Die Hühner waren allerdings so scheu, dass kaum ein Jäger es schaffte sie zu schießen. Als der König den Sack voller Hühner sah, den der Kater dabei hatte, war er sehr froh. Der Kater erzählte, sein Herr wäre ein Graf. Er hätte dem König die Hühner überbringen lassen. Zum Dank ließ er den Sack des Königs mit Gold füllen. Der Kater brachte den Sack schnell zurück zum Müllersohn. Er erzählte ihm, was er getan hatte und fortan ging er jeden Tag in den Wald um Rebhühner zu fangen.

Eines Tages hörte der Kater, dass der König mit der Prinzessin zum See fahren wollte. Er sagte dem Müllerssohn er solle auch an den See zum Baden gehen. Als der Sohn im Wasser war, versteckte der Kater seine Anziehsachen. Dann kam die Kutsche des Königs. Der Kater erzählte dem König, dass ein Dieb die Anziehsachen des Grafen gestohlen hätte. Der König wollte natürlich helfen und ließ seine eigenen Kleider aus dem Palast holen. Der Müllerssohn durfte außerdem in der Kutsche des Königs mitfahren. Der Kater rannte voraus, um mit den Arbeitern auf den Feldern und Wiesen zu reden. Sie sollten dem König sagen, dass das Land dem Grafen gehörte. Zum Schluss ging der Kater zum Zauberer. Der war der eigentliche Besitzer der Felder und Wiesen. Der Kater erzählte, dass er spannende Dinge über den Zauberer gehört hatte. Angeblich konnte dieser sich in jedes Tier auf der Welt verwandeln. Der Kater wollte das mit eigenen Augen sehen. Tatsächlich konnte der Zauberer sich in einen Elefanten und einen Löwen verwandeln. Zum Schluss bat der Kater den Zauberer eine Maus zu werden. Nach der Verwandlung fing er die Maus und fraß sie auf.

Der König war erstaunt darüber, wie viel Feld und Wiesen dem Grafen gehörten. Am Ende der Fahrt kamen sie am Schloss vom Zauberer an. Der Kater begrüßte sie dort und erzählte, dass dieses schöne Schloss dem Grafen gehören würde. Der König war begeistert von dem riesigen Schloss. Er versprach dem Grafen seine Tochter, die Prinzessin. Als der König starb, wurde der Müllerssohn König und der gestiefelte Kater erster Minister.

Bewohnerausflug in Stadt

 

"War das ein schöner Ausflug" lautete der einstimmige Kommentar der Bewohner, als sie wieder in der Einrichtung waren.
Mit fleißigen Helfern des Fördervereins "Vill`sche" durchquerten wir den Marktplatz Bad Neustadt in das Cafe "Auszeit". Dort erwartete uns schon die Inhaberin Christa und begrüßte uns herzlich. Nachdem für jeden ein Platz gefunden wurde, gab es Kaffee und selbstgemachte Käse-Sahne-Torte. In gemütlicher Atmosphäre entstanden angeregte Gespräche und es wurde viel gelacht und gescherzt, sogar das Kreuzberglied wurde gemeinsam gesungen.
Die Bewohner können auf einen entspannten und gelungenen Ausflug zurückblicken.

Klassik in der Einrichtung

 

Die Vielseitigkeit der Gitarrenmusik stellte der Lehrer der Kreismusikschule Rhön-Grabfeld, Ludger Uhland, in einem abwechslungsreichen Konzert mit verschiedenen Gitarren vor.
In der Einrichtung begeisterte er mit einem Querschnitt durch die Gitarrenwerke in der klassische Musik. Ihm zur Seite standen drei seiner Schüler, die gekonnt die mitgebrachten Stücke interpretierten.
Die Bewohner lauschten gespannt, fast schon andächtig und sparten nicht mit Applaus. Ein Wiederhören wurde deshalb von allen gewünscht.